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Studio Babelsberg AG macht sich fit für deutsche Produzenten

Von: Miriam Rönn
Potsdam Babelsberg, Dienstag 21. November 2006

Um auf die zyklisch schwankende Auslastung im Filmgeschäft besser reagieren zu können, wird Studio Babelsberg zukünftig verstärkt mit Subunternehmern zusammenarbeiten. Hintergrund dieser Entscheidung ist unter anderem das Ziel, in Verbindung mit dem neuen Anreizsystem für die deutsche Filmwirtschaft, deutschen Produzenten ein wettbewerbsfähigeres Dienstleistungsprofil anbieten zu können. Die Entscheidung wird jedoch auch durch technologische Änderungen in der Filmproduktion gestützt, die zunehmend auf die Verwendung von computergestützten VFX-Methoden (Visual Effects) setzt und weniger Kulissenbauten verwendet.

Die Geschäftsführung der Art Department Studio Babelsberg GmbH sowie der Vorstand der Studio Babelsberg AG führen hierzu Verhandlungen mit dem Betriebsrat, die eine Personalreduktion um ca. 40 fest angestellte Mitarbeiter vorsehen.

Der Vorstand der Studio Babelsberg AG geht davon aus, dass das neue Anreizsystem für die deutsche Filmwirtschaft, das Kulturstaatsminister Neumann im Oktober für 2007 angekündigt hat, zu einer wesentlichen Auslastungsverbesserung des Studiobetriebes führen wird. Der Reduktion der Arbeitsplätze werden deshalb neue Standortarbeitsplätze gegenüberstehen, die durch in Babelsberg tätige Zulieferer der Filmproduktionen entstehen.

 

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