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Geschichte

1933 bis 1945

Die wirtschaftlichen Rezessionen Ende der 20er Jahre bringen die UFA an den Rand des Ruins. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 werden unter der Aufsicht des „Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda“ eine Anzahl NS-Propagandafilme gedreht. Filmemacher wie Josef von Sternberg, Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Billy Wilder und Stars wie Marlene Dietrich verlassen Deutschland und suchen ihr Glück in Hollywood.

Neben den Propagandafilmen werden in Babelsberg eine Vielzahl von Unterhaltungsfilmen gedreht, die die deutsche Bevölkerung von den kriegsbedingten Erschwernissen ablenken sollen. Unter anderen entstehen Münchhausen und die bis heute beliebte Feuerzangenbowle. Die Stars der Zeit heißen Zarah Leander, Heinz Rühmann und Hans Albers.

Joseph Goebbels kontrolliert die nunmehr verstaatlichte UFA und greift als Propagandaminister in die Filmproduktion ein. Unter der Maßgabe Goebbels, dass Unterhaltung auch „kriegswichtig“ sei, produziert die verstaatlichte Filmindustrie noch bis in die letzten Kriegstage von 1945. Im August des Jahres 1945 fällt das Kerngelände der Filmstadt unter alliiertes Recht und ist bis 1947 von der sowjetischen Militäradministration besetzt.

 
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